Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dornbirn!
Sie wollen aktiv dazu beitragen, unsere Stadt noch lebenswerter zu machen? Mit „Schau auf Dornbirn“ steht Ihnen ein innovativer Online-Dienst zur Verfügung.
Schnell und einfach können Sie hier Ihr konkretes Anliegen an die richtige Stelle im Rathaus Dornbirn weiterleiten. Kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden sich um Ihre Anregung kümmern und Ihre Anfrage beantworten. Sollten Sie allgemeine Fragen bzw. Vorschläge zur Stadt- und Verkehrsplanung bzw. städtischen Projekten haben, stehen Ihnen gerne die Fachabteilungen zur Verfügung.
Wir ersuchen um Verständnis dafür, dass keine Meldungen mit inkorrekten Benutzerdaten bearbeitet werden.
Die Stadt liegt Ihnen am Herzen – uns auch. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!
Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann
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Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann
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Sträucher und Bäume
Meldungsnummer | 394/2022 |
Erstellt am | 05.07.2022 um 21:17 Uhr |
Kategorie | Sonstiges |
Standort |
Unterer Kirchweg 6850 Stadt Dornbirn |
Status | Erledigt |
Kommentare | 2 Kommentare |
Erledigt am | 12.07.2022 |
Dauer | 6 Tage |
BESCHREIBUNG
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von 5 (
Dank diesem unkontrollierten Wieldwuchs vom Haus, Unterer Kirchweg 17, steht unser Haus im Hochsommer also jetzt zu dieser Jahreszeit ab ca 19uhr30 komplett im Schatten. Gibt es hier irgendwelche Richtwerte wie hoch Bäume und Sträucher im Wohngebiet wachsen dürfen. Die Tanne und der Haselnuss Strauch dahinter sind höher als das Eigentümer Haus.
KOMMENTARE
Guten Tag,
folgend leite ich Ihnen die Beantwortung der Rechtsabteilung weiter:
Eine maximale Höhe von Bäumen und Sträuchern ist gesetzlich nicht festgelegt. Die Gemeinde kann daher diesbezüglich keine Vorgaben machen.
Im Rahmen des zivilrechtlichen Nachbarrechts kann der Nachbar einen Rückschnitt dann verlangen und notfalls auch gerichtlich geltend machen, wenn durch den Wuchs die ortsübliche Benützung seines Grundstücks in unzumutbarer Weise wesentlich beeinträchtigt wird (§ 364 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch). Dabei wird der konkrete Einzelfall nach einem objektiven Maßstab beurteilt.
Als unzumutbar gilt z. B. wenn man
• wegen einem Bewuchs auch tagsüber (zu Mittag) das Licht einschalten muss
• wegen der Pflanzen in Nachbars Garten nur morgens eine Stunde Sonne auf die Terrasse fällt oder
• die Pflanzen des Nachbarn beinahe auf das gesamte Grundstück einen Schatten werfen
• die eigene Wiese durch den Schatten zu versumpfen, zu vermoosen oder sonst zu leiden droht
Vor der Einbringung einer Klage muss zwingend eine außergerichtliche Streitschlichtung bei einer für diese Fälle vorgesehen Schlichtungsstelle versucht werden. Für Vorarlberg hat z. B. die Landwirtschaftskammer eine solche Stelle eingerichtet. Eine Klage ist erst zulässig, wenn binnen drei Monaten keine Einigung erzielt werden kann.
Im Interesse einer guten Nachbarschaft ist zur Vermeidung von Streit und Kosten zu empfehlen, zuallererst die Situation mit dem Nachbarn zu besprechen und die Möglichkeiten auszuloten.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Gunz
Amt der Stadt Dornbirn
folgend leite ich Ihnen die Beantwortung der Rechtsabteilung weiter:
Eine maximale Höhe von Bäumen und Sträuchern ist gesetzlich nicht festgelegt. Die Gemeinde kann daher diesbezüglich keine Vorgaben machen.
Im Rahmen des zivilrechtlichen Nachbarrechts kann der Nachbar einen Rückschnitt dann verlangen und notfalls auch gerichtlich geltend machen, wenn durch den Wuchs die ortsübliche Benützung seines Grundstücks in unzumutbarer Weise wesentlich beeinträchtigt wird (§ 364 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch). Dabei wird der konkrete Einzelfall nach einem objektiven Maßstab beurteilt.
Als unzumutbar gilt z. B. wenn man
• wegen einem Bewuchs auch tagsüber (zu Mittag) das Licht einschalten muss
• wegen der Pflanzen in Nachbars Garten nur morgens eine Stunde Sonne auf die Terrasse fällt oder
• die Pflanzen des Nachbarn beinahe auf das gesamte Grundstück einen Schatten werfen
• die eigene Wiese durch den Schatten zu versumpfen, zu vermoosen oder sonst zu leiden droht
Vor der Einbringung einer Klage muss zwingend eine außergerichtliche Streitschlichtung bei einer für diese Fälle vorgesehen Schlichtungsstelle versucht werden. Für Vorarlberg hat z. B. die Landwirtschaftskammer eine solche Stelle eingerichtet. Eine Klage ist erst zulässig, wenn binnen drei Monaten keine Einigung erzielt werden kann.
Im Interesse einer guten Nachbarschaft ist zur Vermeidung von Streit und Kosten zu empfehlen, zuallererst die Situation mit dem Nachbarn zu besprechen und die Möglichkeiten auszuloten.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Gunz
Amt der Stadt Dornbirn
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Johannes Gunz
Amt der Stadt Dornbirn